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Projekte bei der Stadt München und wo ist denn der Flow im Handy?

Es gibt bei der Stadt München das sogenannte pädagogische Insititut. Fortbildungen für Mitarbeiter in Bildungseinrichtungen werden dort geboten.

Wir haben die schöne Aufgabe gemeinsam mit dem Team der Mediepädagogik online-Projekte, also Web-Anwendungen aufzubauen und diese an die Anforderungen anzupassen und zu optimieren.

Da uns das Thema Medienerziehung sowieso sehr am Herzen liegt, bietet sich die Arbeit am PI perfekt an. Abwechslungsreiche Themen fordern kreative Lösungen in einem tollen Team.

Auch Unterrichtskonzepte kommen in Zukunft auf uns zu. Es geht darum, dass Thema Medien gut an die Heranwachsenden weiterzugeben. Das ist eine zähe Aufgabe wenn man bedenkt wie schnelllebig die Medienwelt ist. Im Team sind wir der Meinung – und das bestätigen wir uns eigentlich auch schon täglich selbst – dass das Handy im Prinzip eine Droge ist, von der Kinder, dann Jugendliche und letztlich dann auch viele Erwachsenen nicht loskommen bzw. es kontrolliert nutzen können.

Zu häufig kommen die sogenannten Dopaminstöße. Dopamin ist zwar kein Glückshormon, aber es motiviert uns und verspricht uns somit Glück. Auch wenn es das 100 🙂 ist, das im Chat platziert wurde. Wir schauen zu oft drauf. Und da gibt es ein schönes Interview auf wiwo im Netz.

Können wir uns überhaupt noch konzentrieren, wenn wir alle zehn Minuten aufs Handy gucken?

Nein. Ich glaube diese ständigen Unterbrechungen lähmen uns völlig. Die Flow-Theorie des Glücksforschers Mihály Csíkszentmihályi besagt, man braucht etwa 15 Minuten, um sich in einen Zustand zu versetzen, in dem man glücklich ist und optimal arbeiten kann. Das ist ein Zustand, bei dem man weder unterfordert noch überlastet ist, sondern sich genau im richtigen Bereich bewegt, im Flow. Wenn wir alle paar Minuten aufs Handy starren, kommen wir aber überhaupt nie in so einen Zustand. Die Folge ist: Wir sitzen zwar vor unserer Arbeit, bewegen aber effektiv nichts, weil wir da noch mal kurz unsere E-Mails checken oder dort nochmal den neuesten Facebook-Eintrag lesen. (Quelle vom 20170805)

Fazit:

Wir müssen mehr raus. Geht slacklinen oder laufen oder schaut Bienen beim Fliegen zu aber nicht durch die Handy-Linse. Da hat uns Steve Jobs eine Aufgabe fürs Leben gebracht.

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