EinDollarBrille

EinDollarBrille (Verein) ist ein gemeinnütziger deutscher Entwicklungshilfe-Verein, der möglichst viele der von Martin Aufmuth für die Bevölkerung der ärmsten Länder der Welt konstruierte, dort herstellbare und dort bezahlbare EinDollarBrillen in diesen Ländern vertreiben will.

Einer Studie der WHO zufolge leiden in diesen Ländern 158 Millionen Menschen unter Kurzsichtigkeit und rund 544 Millionen bräuchten eine Lesebrille. Viele davon leben von weniger als einem US-Dollar am Tag und haben entweder überhaupt keinen Zugang zu Sehhilfen oder ihnen fehlt das Geld, um sich eine „normale“ Brille (ab etwa 40 US-$) kaufen zu können. Der geschätzte Einkommensverlust, der dadurch entsteht, dass Menschen nicht oder nicht mehr arbeiten können und dass junge Menschen nichts lernen können, beträgt alleine bei den 158 Mio Kurzsichtigen rund 202 Mrd. US-$ pro Jahr.[1] Das ist mehr als die gesamte weltweit gezahlte Entwicklungshilfe, die im Jahre 2011 beispielsweise 134,04 Mrd US-$ betrug.

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